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Allgemeine Geschäfts- und Nutzungsbedingungen (Stand 05/2017)

Allgemeine Geschäfts- und Nutzungsbedingungen der a.b.media GmbH für die Nutzung der Software WorkinApp® als Arbeitserleichterung für die Auftragserfassung, Auftragsplanung, Termin- und Einsatzplanung, Zeiterfassung der Mitarbeiter und Fakturierung

Die a.b.media GmbH mit Sitz in 31787 Hameln, Brückenkopf 1, im Folgenden kurz „a.b.media“ genannt, bietet ihren Kunden gegen Entgelt das Nutzungsrecht für WorkinApp® als eine Software (App) an, die möglicherweise organisatorische Betriebsabläufe erheblich erleichtern und als Arbeits- Erleichterung im Handwerks– und Dienstleistungsbetrieb dienen kann, mit z. T. erheblichem Potenzial zur Steigerung der betrieblichen Effizienz und der Senkung von betrieblichen Kosten, sowie in vielen Fällen der sehr wahrscheinlichen Steigerung der betrieblichen Umsätze. Gerne würde a.b.media die Zusammenarbeit mit deren Kunden durch folgende einfache Grundregel definieren:

Wir stellen das Recht zur Verfügung unseren Dienst per App zu nutzen, der einige Betriebsabläufe des Kunden erleichtert; der Kunde bezahlt dafür eine kleine Gebühr, die höchstens einen kleinen Bruchteil dessen ausmacht, was der Kunde durch die Nutzung jeden Monat einsparen und durch höhere Effizienz an Umsatz gewinnen kann.

Kurzum:  Wir leisten, Sie sparen und bezahlen.

Leider sagen uns sämtliche Juristen, dass es so einfach nicht geht, weshalb auch wir nun für diese Zusammenarbeit Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) als Grundregeln für die Nutzung und Verwendung und für die Pflichten der Geschäftspartner untereinander formulieren müssen.

Präambel
Die a.b.media GmbH bietet ihren Kunden bzw. Auftraggebern unter der Maßgabe der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen freibleibend mit dem Produkt WorkinApp® das zeitlich auf die vereinbarte Vertragslaufzeit begrenzte Recht zur Nutzung einer Softwareanwendung mit den wesentlichen Kernfunktionen

Auftragsplanung mit Terminplanung für Mitarbeiter und Teams (Kolonnen)
Zeit- und Materialerfassung der Mitarbeiter und Teams
Automatisierte Leistungsabrechnung und Rechnungsstellung

gegen das zwischen den Parteien vereinbarte monatliche Nutzungsentgelt und gegen eine einmalige Einrichtungsgebühr an. Als „Kardinalpflicht“ im Sinne des Gesetzes gilt die zugesicherte Einräumung des Recht auf Nutzung der Software mit dem Umfang des vertraglich vereinbarten Leistungspaketes. Damit ist die vertraglich geschuldete Leistung der a.b.media abschließend beschrieben. Darüber hinausgehende Leistungen schuldet a.b.media nicht.

Nutzt der Kunde für die Anwendung ggf. (vorübergehend o. dauerhaft) die Server der von a.b.media empfohlenen Provider im Rahmen von Sonderkonditionen (sehr günstige Gruppentarife), so ändert sich dadurch der Umfang der vereinbarten Leistungspflicht aufgrund dieser etwaigen zusätzlichen Möglichkeiten oder ggf. zusätzlichen Leistungen nicht. Es bleibt auch dann ausschließlich bei dem von a.b.media geschuldeten, zeitlich auf die Vertragslaufzeit begrenzten Recht zur Nutzung der Softwareanwendung WorkinApp® im Umfang des vertraglich vereinbarten Leistungs- paketes, womit auch in diesem Fall die geschuldete Leistung vollumfänglich und abschließend beschrieben ist.

a.b.media stellt dem Kunden mit ihrem Produkt WorkinApp® lediglich das Recht auf die Nutzungs-Möglichkeit dieser Software für den Zugriff über PC, Tablet und Smartphone zur Verfügung, nicht aber entsprechenden Speicherplatz für die vom Kunden gespeicherten Anwendungsdaten. Entsprechender Speicherplatz, insbesondere wenn mit Fotos dokumentiert werden soll, muss vom Kunden gesondert beschafft werden. Falls der Kunde Speicherplatz der a.b.media nutzen darf, oder dieser aus Gründen der Systemkompatibilität und einfacheren Einrichtung über a.b.media beschafft wird, ändert dies den Leistungsumfang von WorkinApp®  und den Umfang der Rechtspflichten der a.b.media nicht.

Wünscht der Kunde über die Einräumung des Nutzungsrecht hinaus weitere, nicht kostenpflichtige Leistungen von WorkinApp® zu nutzen, so kann a.b.media dies gewähren, und/oder UPGRADES zur Nutzung zur Verfügung stellen (z. B. Produktverbesserungen, Erweiterungen etc.), auf diese besteht jedoch kein Rechtsanspruch. Solche Leistungen können jederzeit und ohne Angabe von Gründen wieder entzogen werden.
Der Zugang zum Internet und der Mobilfunkdienst, welche für den Datenaustausch und die mobile Kommunikation von WorkinApp® benötigt werden, sowie die mobile Erreichbarkeit (Mobilfunknetz) durch die Nutzer (Anwender), ist nicht Gegenstand der vereinbarten Leistungen, und die jeweilige individuelle, von der Verbreitung und Verfügbarkeit von Mobilfunknetzen abhängige Erreichbarkeit des Dienstes via Mobilfunk bzw. über (ggf. mobiles) Internet wird von a.b.media nicht zugesichert.

1. Allgemeines / Geltungsbereich
1.1. Allgemeine Gültigkeit
Die Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen der a.b.media in jeweils aktueller Fassung gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen a.b.media und dem Kunden, der – in welcher Form auch immer – das Recht erwirbt, die Software WorkinApp® als Anwender gegen monatliches Entgelt zu nutzen. Mit der Registrierung und/oder mit Ausfüllen eines Antrages auf Einräumung des Recht auf Nutzung des Dienstes WorkinApp® erklärt der Kunde, dass er diese AGB gelesen und sich mit diesen vertraut gemacht, und diese auch verstanden hat, in vollem Umfang mit diesen Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen einverstanden ist, und er in voller Kenntnis unter der Verpflichtung zur Beachtung und Anwendung dieser Bedingungen das Produkt – trotzdem – für die zu vereinbarende Vertragsdauer nutzen möchte.

Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung dieser AGB, die unter www.workinapp.de/agb zum jederzeitigen Download zur Verfügung steht. Änderungen dieser Geschäfts- und Nutzungsbedingungen treten jeweils mit deren Veröffentlichung in Kraft. Davon abweichende, entgegenstehende oder etwaig ergänzende allgemeine Geschäftsbedingungen, die nicht von a.b.media stammen, werden – selbst bei Kenntnis – nicht zum Vertragsbestandteil, sofern a.b.media dem nicht ausdrücklich bereits vor Vertragsabschluss zwischen den Parteien schriftlich zugestimmt hat.

Dem Kunden wird bei Anmeldung zum Erwerb des Rechtes auf Nutzung von WorkinApp® und bei Eingabe seiner Daten vom System angeboten, bezüglich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Vertragsbedingungen die Auskunft eines Rechtsanwaltes einzuholen, bzw. sich beraten zu lassen, bevor er die Registrierung abschließt und der Vertrag mit Annahme durch a.b.media zustande kommt, um sich bezüglich aller geltenden bzw. damit vereinbarten Bedingungen bestmöglich vertraut zu machen. Verzichtet der Kunde nach eigenem Ermessen – trotz diesem Hinweis – auf diese Möglichkeit und/oder bucht er trotzdem das Recht auf Nutzung der Software WorkinApp®, so kann er sich später nicht etwaig darauf berufen, dass ihm einzelne Bestimmungen nicht klar gewesen oder diese etwaig überraschend sind und er diese nicht verstanden hätte, bzw. diese etwaig für ihn sog. „benachteiligende“ Klauseln darstellen, und er bei deren Kenntnis den Vertrag nicht abgeschlossen hätte. Darauf wird der Kunde bei Anmeldung zum System WorkinApp® gesondert hingewiesen. Es obliegt alleine dem Kunden sich vor Abschluss eines Vertrages entsprechende Auskünfte einzuholen.

1.2. Änderungen der Leistung und der Geschäftsbedingungen
a.b.media behält sich vor, die Leistungen und die Funktionalität des Dienstes, die einzelnen Nutzungsmöglichkeiten des Systems, und die Allgem. Geschäfts- und Nutzungsbedingungen, jederzeit und ohne Nennung von Gründen anzupassen oder zu ändern.

Der Leistungsumfang der Software soll im Rahmen der laufenden Weiterentwicklung ggf. auch erweitert und/oder modifiziert werden, und kann dem Kunden insofern im exakten Leistungsumfang nicht über das Maß des grundsätzlich erworbenen Nutzungsrecht hinaus garantiert werden, da die Software regelmäßigen Anpassungen an aktuelle Anforderungen und ggf. Gesetzesänderungen, oder anderweitige rechtliche Erfordernisse unterzogen werden muss. Geänderte Leistungen sind, sofern es sich um Leistungserweiterungen (über das grundsätzl. nur geschuldete Recht zur Nutzung hinaus) handelt, nicht mitteilungspflichtig. Etwaig von a.b.media vorgesehene Leistungskürzungen der Software sind eher unwahrscheinlich, aber zulässig, und sollen ggf. rechtzeitig angekündigt werden.

Geänderte Bedingungen werden dem Kunden per E-Mail spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten an die zuletzt von diesem angegebene Mail- Adresse zugesendet. Widerspricht ein Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von zwei Wochen nach Empfang der jeweiligen E-Mail mit dem Hinweis, dass die angekündigte Veränderung nicht akzeptiert werden kann, gelten die geänderten AGB und Leistungen als vom Kunden angenommen. Hinweise auf veränderte Geschäftsbedingungen und ggf. geänderte Leistungen werden auch auf der Website www.workinapp.de/terms veröffentlicht.

1.3. Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten
Die jeweilige Nutzungsmöglichkeit der Software kann – ohne jede etwaige Rechtsverpflichtung – auf freiwilliger Basis von a.b.media ergänzt werden,z. B. durch die weiteren sehr hilfreichen und z. Teil ohne zusätzliche Kosten verfügbaren Zusatzfunktionen (die keine geschuldete Leistung darstellen):

Kundenverwaltung (CRM) mit Kunden- und Auftragsstatistik
Erfassung von Anfragen, Telefonliste, Rückruflisten
Angebotserstellung und Kalkulation inkl. Materialkosten Auftragsannahme und Auftragsbearbeitung im Büro und mobilPlanung von Projekten / Aufträgen / ArbeitseinsätzenZeitplanung für den Einsatz von einzelnen Mitarbeitern und Teams (Kolonnen) Terminkalender  mit  Synchronisation der  Mitarbeiter-Terminkalender Erfassung von Fahrstrecken und Erstellung von Fahrtnachweisen
Zeiterfassung aller Mitarbeiter mit Ausführungsbericht und Fotodokumentation Erfassung von Materialeinsatz mit Produktliste (Kurzkatalog)Automatisierte Erstellung von Stundennachweisen für jeden Mitarbeiter Automatisierte Erstellung von Einsatznachweisen für den Auftraggeber
Fakturierung mit Zwischenabrechnung und Endabrechnung nach Auftragsabschluss
und in einer weiteren Entwicklungsstufe auch Warenwirtschaft und Bereitstellung von Lieferantenkatalogen (optional) sowie einigen weiteren kostenpflich- tigen Nebenleistungen, z. B. Individualisierung und Abstimmung auf Kundendesign (Logo/CD) etc. gegen zusätzliches Entgelt.

Solche etwaigen Erweiterungen sind nicht geschuldet und können vom Kunden genutzt aber nicht eingefordert werden. Eine Gewähr wird für solche Leistungen nicht übernommen.

1.4. Kunde als Unternehmer
Der Kunde erklärt ausdrücklich, dass er als juristische oder natürliche Person, oder als rechtsfähige Personengesellschaft, Unternehmer ist im Sinne einer auf Dauer angelegten Organisation selbst-ständiger wirtschaftlicher Tätigkeit, auch für den Fall, dass diese nicht auf die Erzielung von Gewinn gerichtet ist, und dass der zu diesen AGB gegenständliche Vertrag zum Betrieb seines Unternehmen gehört. Der Kunde versichert darüber hinaus, dass er nicht Verbraucher ist im Sinne der Verbraucherschutzgesetze, unter welche natürliche und juristische Personen fallen, die keine Unternehmer sind.

1.5. Zukünftige Geltung
Diese Geschäfts- und Nutzungsbestimmungen gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit dem Besteller bzw. Kunden, soweit es sich um Rechtsgeschäfte verwandter Art handelt und nicht durch neue Vereinbarung neue Bedingungen vereinbart werden.

2. Vertragsabschluss
2.1. Angebote der a.b.media sind immer freibleibend und unverbindlichSämtliche Angebote von a.b.media, sowie alle Angaben, Bedingungen und Leistungen in deren Angeboten und Preislisten, insbes. auch auf der Website www.workinapp.de, in allen von a.b.media erstellten Druckerzeugnissen (auch PDF) und in sämtlichen verwendeten und versendeten Mails und Schriftstücken sind bis zur Vertragsannahme durch a.b.media stets freibleibend und unverbindlich. a.b.media behält sich die jederzeitige Änderung aller darin enthaltenen Angaben, Leistungen, Preise und etwaiger Rabatte ausdrücklich vor.

2.2. Zustandekommen des Vertrages
Ein Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und a.b.media kommt in jedem Fall immer erst mit der Erklärung des Kunden der uneingeschränkten Annahme und Akzeptanz der zuvor vom Kunden gelesenen Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen (AGB) der a.b.media, der vollständig abgeschlossenen Registrierung des Kunden, und der Annahme seines Angebotes zum Vertragsabschluss seitens a.b.media durch die Freischaltung des Kundenkontos und Abbuchung der Entgelte zustande.

Sofern eine Bestellung als Angebot gemäß § 145 BGB anzusehen ist, kann a.b.media diese innerhalb von zwei Wochen durch Annahmeerklärung annehmen. Insofern ist der Kunde 2 Wochen an sein Angebot auf Abschluss des Nutzungsvertrages gegenüber a.b.media gebunden.

3. Kosten, Festpreise, Inflationsausgleich und vergünstigte Markteinführung
3.1. Kosten der Nutzung
Die Kosten für das Recht auf Nutzung der Software WorkinApp® setzen sich zusammen aus einer einmaligen Einrichtungsgebühr je Zugang (je 1 pro Smartphone, oder Desktop, oder Tablet etc.) und einem laufenden monatlichen Nutzungsentgelt. Die Höhe der jeweiligen Kosten ist abhängig vom gewählten Leistungspaket, sowie von der vom Kunden optional gewählten Mehrausstattung bzw. ggf. gesondert vereinbarten Leistungserweiterungen, von einer etwaigen Individualisierung o. speziellen Anpassung für den Kunden, und ggf. von der Einstufung des Kunden als WorkinApp®-Partner im rabattierten Partnerprogramm (siehe Anhang „Partnerprogramm“).

Es gelten die jeweils von a.b.media auf der Webseite www.workinapp.de zu den dort angebotenen Leistungspaketen oder Individual-Konfigurationen veröffentlichten Preise.

3.2. Veröffentlichung der Preise
Soweit nichts Anderes angegeben ist, gelten die auf der Website www.workinapp.de für die jeweiligen Leistungspakete bzw. Nutzungsversionen (Individualleistungen) und alle in Verträgen genannten Preise netto exklusive aller Steuern, wie MWSt. die hinzuzurechnen sind, und ggf. zzgl. etwaig fälliger Zölle und Abgaben. a.b.media behält sich vor, die Preise jederzeit abzuändern.

3.3. Preise als Festpreise
Alle von a.b.media zum Zeitpunkt des Vertragsabschluss vereinbarten Preise sollen – müssen aber nicht – als Festpreise für das jeweilige Leistungs- paket über die gesamte mit dem Kunden vereinbarte Vertragslaufzeit gelten, mit Ausnahme einer evtl. durch Inflation bedingten Preisanpassung anhand Indexierung gemäß der nachfolgend in Nr. 3.4. beschriebenen Regelungen zum Inflationsausgleich. Sofern a.b.media Preise während der Vertragslaufzeit anderweitig als im Rahmen des vereinbarten Inflationsausgleich anpassen muss oder anpassen will, was nicht beabsichtigt ist, aber auch nicht gänzlich für immer ausgeschlossen werden kann, ist der Kunde berechtigt, den Vertrag binnen einer Frist von 4 Wochen seit Mitteilung unter Angabe des Grund „Preiserhöhung“ zu kündigen, und die Software ab Inkrafttreten der Kündigung noch für weitere 6 Kalender- Monate gegen Zahlung des bisherigen (dann nicht erhöhten) Nutzungsentgelt uneingeschränkt zu verwenden. Danach endet in diesem Fall die Nutzung. Kündigt der Kunde nicht unter dieser Maßgabe, so wird der Vertrag ab dem Zeitpunkt des Inkrafttreten der Preiserhöhung mit dem neuen monatl. Nutzungsentgelt fortgesetzt.

3.4. Inflationsausgleich
Verändert sich der vom Statistischen Bundesamt für die Bundesrepublik Deutschland amtlich festgestellte und monatlich veröffentlichte Verbraucher- preisindex für Deutschland – auf der Basis des Jahres 2015 = 100 Punkte – um mehr als 3 Punkte gegenüber dem Stand zu dem Zeitpunkt der Aufstellung der bei Vertragsabschluss gültigen Preistabelle für das Recht der Nutzung der Software WorkinApp® und/oder seit der letzten Preisanpassung des Vertrages mit dem Kunden, so verändert sich die monatliche Nutzungsgebühr im gleichen prozentualen Verhältnis. Die Überprüfung der Veränderung erfolgt jährlich zum 31.12. Eine Änderung wird zum 01.01. des Folgejahres (ggf. auch rückwirkend) wirksam und ist dem Kunden spätestens bis jeweils zum 30.03. des Folgejahres mitzuteilen.

Erhöht sich der Verbraucherpreisindex im Betrachtungszeitraum (s. o.) um weniger oder genau 3 Punkte, so hat a.b.media ersatzweise das Recht den Vertrag alle 2 Jahren (z. B. seit Abschluss bzw. letzter Änderung) um jeweils 4 % anzupassen. Der ggf. bis zum 30.03. monatl. angefallene Erhöhungsbeitrag wird dann (in beiden Erhöhungsfällen) – frühestens 14 Tage nach Mitteilung – mit der nächsten fälligen Buchung (Lastschrift/Kreditkarten-Abruf) in einer Summe eingezogen. Ab dem auf diesen Einzug folgenden Monatsbeitrag wird der sich aus Nutzungsgebühr und Erhöhungsbetrag ergebende neue Gesamtbetrag monatlich (bzw. abhängig von der Zahlungsart) in einer Summe als neuer Monatsbeitrag (o. gem. vereinbarter Zahlungsweise) eingezogen.

In jedem Fall neuerlicher Änderung dieses Index um mehr als 3 Punkte gegenüber dem Stand, auf dem die vorangegangene Anpassung erfolgte, bzw. Zweijahreszeitraum seit Erhöhung, wiederholt sich diese Anpassung auf der Grundlage der jeweils letzten Nutzungsgebühren. Die Überprüfung der neuerlichen Veränderung erfolgt wiederum jährlich zum 31.12. Eine Änderung wird wie zuvor jeweils zum 01.01. des Folgejahres analog der vorstehenden Regelung wirksam und mitgeteilt.

3.5. Einschränkung der Preisanpassung nach Verbraucherpreisindex oder Staffel
In den ersten beiden Vertragsjahren eines Vertrages mit mindestens zweijähriger Vertragslaufzeit schließen die Parteien eine Preisanpassung unabhängig von der Entwicklung des Verbraucherpreis-Index aus. Nach einer erfolgten Anpassung ist eine erneute Anpassung ebenfalls für zwei Jahre seit dem Datum der Errechnung/Wirksamkeit der Preisanpassung (das ist jeweils der 31.12./01.01.) ausgeschlossen, sofern der Vertrag bei der (letzten) Anpassung noch eine Restlaufzeit von mindestens zwei Jahren hat(te).

4. Sonderkonditionen
4.1. Rechtsanspruch
Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von etwaigen Rabatten, Sonderkonditionen, freien Testversionen etc. besteht nicht. Diese können dem Kunden temporär und auf rein freiwilliger Basis durch einseitige Erklärung oder durch Einräumen seitens a.b.media gewährt, und ebenso im Falle von wichtigen Gründen oder Vertragsverletzungen, oder Nichteinhaltung von Vereinbarungen, und – sofern keine vertragliche Gegenleistung vereinbart- auch jederzeit ohne Angabe von Gründen, entzogen werden.

4.2. Partnerprogramm
Ausgewählten Kunden bestimmter Regionen, die nicht nur die Software nutzen, sondern diese bei eigener Zufriedenheit auch weiterempfehlen und sich ggf. als Produktpartner engagieren, kann die Teilnahme am stark rabattierten WorkinApp®-Partnerprogramm ermöglicht werden.

Ein Rechtsanspruch auf das Partnerprogramm besteht nicht, jedoch ist a.b.media bemüht, die Teilnahme in sinnvollem Umfang einer Vielzahl von Kunden zu ermöglichen. Die Bedingungen des Partnerprogramm sind in der Anlage „WorkinApp®-Partnerprogramm“ geregelt.

5. Freie Version / Testphase
5.1. Testversion
Kleinstbetriebe mit nur einer tätigen Person können eine Testversion der Software WorkinApp® für einen Mitarbeiter einmalig 60 (sechzig) Tage lang kostenlos testen und nutzen. Diesen steht dazu nach Anmeldung 1 (ein) Browserzugang und 1 (ein) Smartphonezugang jeweils mit Login zur zeitlich befristeten Nutzung in eingeschränktem Umfang Verfügung (Bildspeicher begrenzt etc.).
Diese Testversion darf nur vom registrieren Kunden und nur für eigene Zwecke verwendet und nicht weitergegeben oder übertragen werden. Nach Ablauf dieser kostenlosen Nutzungsphase ist keine weitere kostenlose Nutzung einer (ggf. weiteren) Testversion durch diesen Nutzer erlaubt.

5.2. Wandelung in Leistungspaket(e)
Während und bis 60 Tage nach dieser Testphase hat der Kunde die Möglichkeit, seinen Testzugang in ein kostenpflichtiges Nutzungsrecht mit dem von ihm gewünschten Leistungspaket zu wandeln. Bei Wandelung können alle bisher eingegebenen Daten der Testversion wahlweise über- nommen oder gelöscht werden. Entscheidet sich der Kunde nicht innerhalb 30 Tagen nach Ablauf seiner Testphase für eines der angebotenen Leistungspakete oder eine individuelle Konfiguration, so wird das Konto des Kunden bis zum Ablauf weiterer 30 Tage, oder bis zum Buchen der kostenpflichtigen Nutzung, auf Nur-Lesen (read-only) umgestellt. Nach Ablauf der o. g. Frist von insgesamt 60 Tagen seit Ende der Testphase wird das Konto des Kunden deaktiviert. Es ist dann kein Login mehr möglich und sämtliche vom Kunden auf seinem Testzugang gespeicherte Daten werden weitere 30 Tage nach Deaktivierung endgültig und unwiederbringlich gelöscht.

6. Zahlungsbedingungen
6.1. Zahlung monatliches Nutzungsentgelt
Die Bezahlung der monatlichen Nutzungsentgelte zu allen von a.b.media angebotenen Rechten auf Nutzung der Softwareprodukte WorkinApp® erfolgt grundsätzlich entweder mittels einer gültigen Kreditkarte (Gebühren), oder dem kostengünstigeren SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren, für das der Kunde eine sog. Lastschrifteinzugsermächtigung zu erteilen und an a.b.media zu übermitteln hat.
Soll per Kreditkarte bezahlt werden, ist aufgrund der längeren Valutierungsfristen der Kartengesellschaften das monatl. Nutzungsentgelt zzgl. der Gebühren der Kreditkartengesellschaft quartalsweise für jeweils 3 Monate im Voraus zu entrichten und wird der Kreditkarte entsprechend bei Vertragsabschluss (Annahme) und dann fortlaufend jeweils quartalsweise belastet.

Bei Zahlung der monatlichen Nutzungsentgelte durch Lastschrifteinzug ist vom Kunden für den monatlichen Abruf eine Bankverbindung (Girokonto) einer in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen und niedergelassenen Bank mit Sitz in Deutschland anzugeben (IBAN), und ein entsprechendes Formular zur Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren auszufüllen, und von einer autorisierten Person unterschrieben an a.b.media einzureichen.

6.2. Einrichtungsgebühren einmalig und Inbetriebnahme
Die einmaligen Einrichtungsgebühren sind bei Vertragsabschluss einmalig je Zugang für die gesamte Nutzungsdauer fällig und werden umgehend vom angegebenen Konto des Kunden oder der Kreditkarte abgebucht. Nach Gutschrift der Einrichtungsgebühr bei a.b.media wird der Zugang für den Kunden in der Reihenfolge der (1.) Zahlungs- und (2.) Auftragseingänge konfiguriert und ggf. für den Kunden individualisiert (soweit gewünscht mit Logo/CD der Firma) erstellt und nach Freigabe des Design durch den Kunden auf dessen oder dem kundeneigenen Serverplatz bei dessen Dienstleister oder ggf. bei a.b.media installiert. Nach vollständiger Installation und Durchlaufen einer Testroutine wird der Zugang (mit Logins) inner- halb weiterer 48 Werktagesstunden (in der Regel schneller) für den Kunden zur Benutzung freigeschaltet.

Werden Leistungspakete während der vertraglich vereinbarten Nutzungsdauer erweitert, so muss für den Kunden i.d.R. ein neues, größeres Leistungs- paket installiert und alle bisher angefallenen Daten auf dieses übertragen werden. Dafür fallen neue Einrichtungsgebühren an. Um dem Kunden jedoch den Umstieg auf andere, umfangreichere Leistungspakete zu vergünstigen, werden von diesem die bereits entrichteten Einrichtungskosten des bisherigen, kleineren erworbenen Leistungspaket zu 50 % auf die Einrichtung des umfangreicheren Paket angerechnet. Durch diese Regelung ist jede neue Einrichtung nur für die zusätzlich, neu erworbenen Zugänge in voller Höhe gebührenpflichtig.

Die monatlichen Nutzungsentgelte bleiben davon unberührt, und ergeben sich ab Freischaltung der Erweiterung aus dem monatlichen Nutzungs- entgelt des neuen, dann größeren Leistungspaket. Für Kunden im WorkinApp®-Partnerprogramm fallen bei einer Erweiterung oder Aufstockung eines Leistungspaketes nur Einrichtungsgebühren auf die neuen, zusätzlichen Lizenzen (Zugänge/User) an.

6.3. Keine Rückerstattung bei Verhinderung des Kunden oder Nichtinanspruchnahme

Sofern ein Kunde ein bereits vereinbartes und ggf. bereits bezahltes Recht auf Nutzung der Software WorkinApp® (aus welchem Grund auch immer) nicht oder nur teilweise nutzt, oder aufgrund eines von ihm oder seinem Umfeld zu vertretenden Umstandes (z.B. schlechte, mangelhafte oder fehlende Internet- und/oder Telekommunikationsverbindung, Probleme mit Hardware etc.) überhaupt nicht nutzen kann, oder sonstig nicht nutzt oder nutzen will, so hat er bezüglich der nicht genutzten Leistungen und dadurch ungenutzt verstreichender Vertragslaufzeiten keinen Rückzahlungs- anspruch gegenüber a.b.media. Solche Umstände, oder etwaige anderweitige – aus welchem Grund auch immer – nicht erfolgende Nutzung(en) liegen alleine in der Verantwortung und Gefahr des Kunden.

6.4. Deckung des Konto für Beitragsabruf und Leistungsfreiheit bei Rücklastschrift
Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass sein Bankkonto bzw. Kreditkartenkonto, von dem die zu leistenden Einrichtungs- und Nutzungsgebühren abgebucht werden, jeweils bei fälliger Abbuchung immer über die entsprechende Deckung verfügt. Für den Fall, dass die Zahlung bzw. Abbuchung aufgrund eines vom Kunden zu vertretenden Verschulden (z. B. fehlende Deckung etc.) nicht erfolgt, hat a.b.media das Recht, die dadurch entstehenden Mehrkosten vom Kunden zu erheben. Für den der a.b.media dabei entstehenden Mehraufwand, die zusätzliche Buchungskontrolle, Gegenprüfung des Bankkonto, die Bearbeitung der gebührenpflichtigen Bankmitteilung und Anschreiben des Kunden inkl. Spesen und Zeitaufwand des Personals, wird eine Gebühr von pauschal 19,50 € je nicht von der Bank eingelöster Abbuchung nebst Zinsen vom Tag der Nichteinlösung in Höhe von 9% über dem Diskontsatz der Dt. Bundesbank auf die offenen Beitragsschulden, Kosten und etwaigen Gebühren bis zu deren Erfüllung fällig.

Sofern der Kunde innerhalb von 8 Tagen keine abweichende Weisung an a.b.media erteilt, wird der wegen Rücklastschrift offene Beitrag nebst Gebühren und Zinsen zur Vereinfachung für den Kunden 14 Tage nach der nicht eingelösten Lastschriftabbuchung erneut eingezogen. Scheitert auch dieser Versuch, so stellt a.b.media das Lastschriftverfahren zur Vermeidung weiterer anfallender Gebühren ein und wird gegenüber dem Kunden bis zur tatsächlichen Erfüllung der vertraglichen Kostenschuld von der Leistung frei. Die Pflicht des Kunden zur Zahlung der weiteren Nutzungsentgelte bleibt von der Leistungsfreiheit unberührt bis zum Ende des Vertrages bestehen.

6.5. Leistungsfreiheit bei Zahlungsrückstand
Unabhängig von den Regelungen nach Nr. 6.4. wird a.b.media auch im Falle von sämtlichen etwaigen Zahlungsrückständen eines Kunden, welche in Höhe von insgesamt mind. 3,0 % des monatlichen Nutzungsentgeltes des Kunden für einen Zeitraum von mehr als 14 Tagen bestehen, oder in Höhe von mindestens 10,00 € für mehr als 60 Tage, von allen Leistungen gegenüber dem Kunden frei, bis 14 Tage nachdem die vollständige Kostenschuld inkl. etwaiger Gebühren, Mahnkosten und Zinsen, sowie im Falle etwaiger rechtlicher Verfolgung alle damit verbundenen Kosten und etwaige Spesen vollständig bei a.b.media eingegangen sind und der Kunde die Zahlung gegenüber a.b.media schriftlich zweifelsfrei nachgewiesen hat (Beweislast beim Kunden).

6.6.Mahnkosten
a.b.media muss ihre Zahlungsverpflichtungen (Betriebs- und Personalkosten etc.) laufend und fristgerecht erfüllen, und ist auf die pünktliche Zahlung der Kunden angewiesen, um nicht selbst ihren Verpflichtungen etwaig nicht nachkommen zu können. Es ist im gegenseitigen Interesse wünschens- wert, dass es nicht zu Mahnungen kommen muss. Sollte es wider Erwarten doch dazu kommen, so werden Gebühren für Mahnungen bei erster Mahnung mit 5,- € erhoben, ab der 2. Mahnung und für alle Weiteren mit je 20,- €. Mahnungen werden 14-tägig erstellt und versendet.
Ab der 3. erfolglosen Mahnung – ersatzweise bei erklärter oder erkennbarer Zahlungsverweigerung – ist a.b.media mangels eigener Kapazität jeder- zeit berechtigt, zur Wahrnehmung ihrer Interessen einen Rechtsanwalt zu beauftragen und die ihr dadurch entstehenden Kosten dem Kunden zu belasten oder unmittelbar dem Kunden in Rechnung stellen zu lassen.

Im Falle vorhersehbarer und/oder temporärer Zahlungsschwierigkeiten sollte der betroffene Kunde sich zügig (unverzüglich) an a.b.media wenden und im Rahmen seiner Möglichkeiten eine gesonderte Zahlungs- und/oder Stundungs- oder sonstige Sondervereinbarung mit a.b.media schließen.

6.7. Rechnungsstellung und Versand
Dem Kunden werden Rechnungen im PDF-Format mit einer elektronischer Signatur zur Verfügung gestellt und per e-Mail an die zuletzt vom Kunden im System hinterlegte Mailadresse versendet.
Bei monatlichen Nutzungsbeiträgen von weniger als 150,- € steht es a.b.media frei, pro Kalenderjahr oder Jahr nur eine Rechnung zu Beginn des Jahres (bei Neuverträgen jeweils bei Vertragsbeginn) zu erstellen und zu versenden, in der die für das Kalenderjahr vorgesehenen Einzüge von Nutzungsentgelten mit jeweiligem Betrag und Termin ausgewiesen sind (wie jährl. Stromabschlagsrechnungen).
Ein gesonderter Postversand der Rechnung erfolgt nur soweit dies gesondert – ggf. gegen Erstattung der dafür anfallenden Mehrkosten auf Selbstkostenbasis – vereinbart ist. (6,- € je Rechnung für Bearbeitung, Ausdruck, Kuvertierung, Versand etc.)

7. Datenschutz
7.1. Allgemeine Bestimmungen
Alle für die vertragliche Vereinbarung und die Nutzung der Software WorkinApp® erforderlichen personenbezogenen Daten werden bei Anmeldung bzw. Registrierung des Kunden von a.b.media erhoben, verarbeitet und für die Auftragsabwicklung sowie die Abrechnung verwendet (genutzt). Personenbezogene Daten im Sinne dieser Vereinbarung sind alle Informationen, aufgrund der eine Person direkt oder indirekt identifiziert werden kann, z.B. Name, Wohnanschrift, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, Kreditkartennummer. Diese personenbezogenen Daten werden ohne schriftliche Zustimmung des Nutzers ausschließlich für die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr üblichen bzw. erforderlichen Vorgänge und eigene Informationen gegenüber Kunden herangezogen, nur zwischen a.b.media, deren Erfüllungsgehilfen und ggf. involvierten Vertragspartnern und dem Kunden verwendet, und darüber hinaus nicht an Dritte weitergegeben.

Für die Bearbeitung der Zahlung des Kunden mittels Kreditkarte oder Lastschriftabruf ist es jedoch notwendig, die Benutzerdaten an diejenigen, in diese Zahlungsabwicklung involvierten Dritten (z. B. Kreditkartenunternehmen, Bank) zu übermitteln. Dem Stimmt der Vertragspartner und ggf. abweichende Kreditkarten- oder Kontoinhaber bereits vorab  ausdrücklich  zu.  Der  Besteller  versichert  verbindlich  gegenüber  a.b.media, dass diese Zustimmung vom Inhaber der Karte oder Inhaber des Konto frei von Auflagen und frei von etwaigen Vorbehalten vorliegt.      Konto- und Kreditkarteninformationen von Kunden werden verschlüsselt abgelegt und übermittelt. Alle personenbezogenen Daten und  Zahlungsinformationen werden bei a.b.media stets mit der Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns bearbeitet und soweit mit den üblichen technischen Mitteln möglich, vor dem Zugriff durch außenstehende Dritte geschützt.

7.2. Speicherung von Daten bei der Nutzung von WorkinApp®
Alle vom Kunden im Rahmen seiner Verwendung der Software WorkinApp® erzeugten und von ihm und seinen Mitarbeitern etwaig auf den Systemen und/oder Servern von a.b.media oder anderen Providern gespeicherten Daten (alle Kunden-, Auftrags-, Mitarbeiter-, Zeiterfassungs-, Bewegungs- und Rechnungsdaten etc.) werden, außer bei Vorliegen einer gerichtlichen Verfügung, nicht von a.b.media an unbeteiligte Dritte weitergegeben.

7.3. Löschung von Daten nach Vertragsende
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses (Ablauf oder Kündigung) werden alle gespeicherten Daten gelöscht. Davon unberührt bleiben die aufgrund einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht gespeicherten Daten und die vom Kunden in der Kundenverwaltung von a.b.media hinterlegten Kundenstammdaten seines Betriebes und evtl. das (deaktivierte) Kundenkonto nach freiem Ermessen von a.b.media bestehen.

8. Nutzungsbedingungen / Verfügbarkeit

8.1. Vollständige Angaben und Bankdaten
Der Kunde muss bei der Anmeldung zur Nutzung der Software WorkinApp® seinen richtigen und vollständigen Namen, eine gültige E-Mail Adresse, sowie alle weiteren bei Anmeldung abgefragten und benötigen Informationen inkl. Personalausweisnummer des Anmelders bzw. Betriebsinhabers oder Geschäftsführers vollständig und wahrheitsgemäß angeben, sowie seine Gewerbeanmeldung bzw. Eintragung im Handelsregister nachweisen. Für den Abruf von Entgelten per Lastschrifteinzug oder Kreditkarte muss der Kunde eine gültige Bankverbindung bzw. Kreditkarte angeben, von der die monatlichen Einzüge tatsächlich vorgenommen werden dürfen. Der Kunde erklärt mit Bekanntgabe der Kreditkartendaten/Bankdaten gegen- über a.b.media ausdrücklich, dass er zur Verfügung über das angegebene Bankkonto bzw. Zahlungsmittel berechtigt ist, und die entsprechenden Verfügungen in der hier in Betracht kommenden Höhe im Innen- u. Außenverhältnis unbeschränkt vornehmen darf.

8.2. Keine Nutzung unter falschem Namen
Auch bei der Beantragung von kostenfreien Leistungen oder Nachlässen (lt. Ziffer 4.) ist der Kunde zur Abgabe wahrheitsgemäßer Angaben verpflichtet. Jeder Kunde darf – sofern er überhaupt dazu berechtigt ist – nur max. 1 (ein) kostenfreies Kundenkonto (lt. Ziffer 4.) beantragen und verwenden. Ein Benutzername und Passwort (“login“) darf nur von einer Person verwendet werden, und jede Person darf nur einen Benutzer und einen Login anlegen bzw. verwenden.

Bei einem ernsthaften Hinweis auf Missbrauch und/oder bei tatsächlichem Missbrauch kann ein Zugang (Login) ohne Angabe von Gründen vor- läufig bis zur Aufklärung bzw. alternativ bis ein vom Kunden zu erbringender zweifelsfreier Nachweis vorliegt, durch a.b.media gesperrt werden, ohne dass dies die weiteren Zahlungspflichten des Kunden berührt. Im Falle des Missbrauch oder des Verstoß gegen geltende Bestimmungen (insbes. diese AGB) wird zudem sofort die Gebühr eines Jahresnutzungsentgeltes aller Leistungspakete eines Kunden als Vertragsstrafe fällig, mindestens jedoch 6.000,- € (bzw. mind. 2.000,- € bei den kleineren Leistungspaketen bis WorkinApp® Basis 3). Im etwaigen Wiederholungsfall der Dreijahresbetrag bzw. mindestens der dreifache Mindestbetrag.

8.3. Login und Zugang streng vertraulich
Der Kunde ist verpflichtet und selbst dafür verantwortlich, die Zugangsdaten für sein Konto sorgfältig zu verwahren und vor der unberechtigten Kenntnisnahme Dritter nachhaltig zu schützen. Bei einem etwaigen Missbrauch durch Login Unbefugter, z. B. aufgrund mangelhafter oder bekannt gewordener Passwörter etc. kommt eine etwaige Haftung von a.b.media in keiner Weise aufgrund keiner Umstände in Betracht.

8.4. Eigentum der Software und aller in Betracht kommenden Rechte
a.b.media und mit dieser verbundene Unternehmen, sowie soweit der Fall deren Lizenzgeber und/oder deren Vertragspartner besitzen das geistige Eigentum an allen schützbaren Komponenten des angebotenen Dienstes WorkinApp®, inklusive des Namens, des Grafikdesigns, der User Interface Komponenten, der Funktionalität sowie der Dokumentation. Es ist ausdrücklich untersagt, jegliche Teile des Dienstes, die a.b.media oder deren Geschäftspartner besitzen und anbieten zu kopieren, zu verändern, anzupassen, zu reproduzieren, zu dekompilieren oder zu disassemblieren etc. Der Versuch der Tat steht dabei soweit gesetzl. zulässig der Durchführung bzw. Vollendung gleich.

8.5. Daten des Kunden
a.b.media erhebt keinen Rechtsanspruch auf die Inhalte, die der Kunde mit Hilfe der Software WorkinApp®  erstellt, gespeichert oder hochgeladen hat.

8.6. Änderungen am Produkt
Sofern während der Laufzeit bzw. dem Fortbestehen des Vertrages des Kunden neue Versionen, Updates, Upgrades oder andere Änderungen an WorkinApp® vorgenommen werden, gelten sämtliche vorstehenden Rechte und Pflichten ungemindert auch für diese fort.

8.7. Datensicherung
Erfasste Zeit- und Kalendereinträge stehen dem Kunden im CSV-Format als jederzeit verfügbarer und von a.b.media auch in regelmäßigen Abständen dringend empfohlener Daten-Export zur Verfügung. Der Kunde trägt selbst Sorge dafür, dass er diese Daten regelmäßig zur eigenen Sicherung – selbst bei kleinen und mittleren Beständen empfehlen wir täglich – auf seine eigene EDV exportiert und auf eigenen, geeigneten Datenträgern langfristig sichert. a.b.media übernimmt für vom Kunden nicht eigenständig und regelmäßig gesicherte und dadurch ggf. für ihn – aus welchem Grund auch immer – verloren gegangene Daten keinerlei Haftung.

Insbes. vor Ende des Vertragsverhältnisses verpflichtet sich der Kunde gegenüber a.b.media, seine eigenen Daten selbständig und unaufgefordert herunterzuladen und zu sichern. Nach Verstreichen einer Frist von 60 Tagen seit Ablauf des letzten Abrechnungsmonats kann das Konto des Kunden durch a.b.media gelöscht werden. Zur vorherigen Ankündigung ist a.b.media nicht verpflichtet.

8.8. Gewährleistung
a.b.media gewährleistet gegenüber dem Kunden das Bestehen des Rechtes auf Nutzung der Software WorkinApp® frei von Rechten Dritter gemäß seinem gebuchten und bezahlten Leistungspaket, sowie ggf. für auf den Servern der a.b.media hinterlegte Teile des Dienstes (Login) eine auf Zeit bezogene Verfügbarkeit im Internet von 95 % im Jahresmittel. Sämtliche Mängelansprüche verjähren in 12 Monaten ab erfolgter Ablieferung bzw. Bereitstellung der von a.b.media zur Verfügung gestellten Software beim Kunden. Für Schadensersatzansprüche bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von a.b.media beruhen, gilt die gesetzliche Verjährungsfrist.

Gewährleistungsrechte des Kunden setzen immer voraus, dass dieser seinen nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegen- heiten ordnungsgemäß nachgekommen ist.

Jede etwaige, über die Bereitstellung und Gewährung des Rechtes auf Nutzung und ggf. die reine Verfügbarkeit des Login hinausgehende Gewährleistung ist in beiderseitigem Einvernehmen der Vertragspartner ausdrücklich ausgeschlossen. Diese einvernehmliche Vereinbarung wurde bei der Preisbestimmung des Produktes (Listenpreis ohne Rabatte) aus Sicht des Kunden bereits ausreichend berücksichtigt. Bei allen Produkten und Nutzungsvereinbarungen, in denen Rabatte auf die Listenpreise der a.b.media gewährt werden, oder in denen Rabatte zu Gunsten des Kunden vereinbart und/oder ausgewiesen sind, verzichtet der Kunde im Gegenzug zur Gewährung seines Rabattes rein vorsorglich bereits mit Beauftragung vollständig und vollumfänglich auf jede etwaige in Betracht kommende und über die reine Erbringung der „Kardinalspflichten“ (Recht auf Nutzung) hinausgehende Gewährleistung gegenüber a.b.media. Verzichtet er darauf nicht, kommt kein Vertrag zustande.

Mängelansprüche bestehen grundsätzlich nicht bei nur unerheblicher Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit der verbindlich zugesicherten Leistungen (Einräumen des Recht auf Nutzung), bei nur unerheblicher Beeinträchtigung der Brauchbarkeit, bei etwaiger natürlicher Abnutzung oder Verschleiß, sowie bei Schäden, die nach dem Gefahrübergang infolge fehlerhafter oder nachlässiger Nutzung, Behandlung, Bedienung, übermäßiger Beanspruchung, ungeeigneter Verwendung etc., mangelhafter o. ungeeigneter Anwendungsgeräte (Smartphone, Tablet, Notebook, PC etc.), oder aufgrund besonderer äußerer Einflüsse entstehen, die nach dem Vertrag nicht von a.b.media geschuldet und nicht zu vertreten sind, ebenso nicht für die Funktion und Verbindung zum Internet. Insbesondere wenn von Kunden, Bestellern oder Dritten Eingaben oder Änderungen unsachgemäß vorgenommen werden, so bestehen für diese und sämtliche daraus entstehenden Folgen ebenfalls keinerlei Mängelansprüche.
Sämtliche Leistungsmängel, die a.b.media nicht selbst durch Vorsatz oder grobe Pflichtverletzung zu vertreten hat (ausg. 8.11. letzter Satz), sind von jeder Gewährleistung ausgeschlossen.

8.9. Minderung
Erreicht die generelle Verfügbarkeit des Login-Center von WorkinApp® – soweit diese überhaupt auf den eigenen Servern der a.b.media sind – nicht den Grad von mindestens 95 % im Jahresmittel, so hat der Kunde zunächst das Recht auf Nacherfüllung, entweder durch Beseitigung des Mangels, oder ggf. Lieferung bzw. Bereitstellung einer mangelfreien Leistung. Erst wenn die Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist nicht gelingt, nicht möglich oder der a.b.media nicht zumutbar ist, und auch kein Angebot auf Ersatzleistung gemacht wurde, kann der Kunde – in zweiter Linie – etwaige Gewährleistungsrechte geltend machen in Form von Minderung oder Rücktritt.

Ein Recht auf Minderung besteht nur im Verhältnis der Differenz aus der nachgewiesenen geringeren und der zugesicherten Verfügbarkeit des Login-Center von 95 %. Würde die Erreichbarkeit nur vom jeweiligen Kunden nachgewiesene 85 % im Jahresmittel erreichen, läge der Minderungs- anspruch bei 10 % (95 %. – 85 % = 10 %). Erst wenn trotz Fristsetzung und mindestens zwei gescheiterten Nachbesserungsversuchen der Minderungsgrund nicht beseitigt werden kann, kommen etwaige Ansprüche auf Minderung und etwaigem Ersatz eines Schadens wegen der Verletzung der sog. Kardinalspflicht im Rahmen der Regelungen gem. Ziffer 8.10. und 8.11. in Betracht.

8.10. Schadenersatz
a.b.media kann nur dann zur Leistung von Schadenersatz herangezogen werden, wenn der Kunde den Nachweis (rechtskräftig) erbracht hat, dass ihm das Recht auf Nutzung trotz vertragsgerecht und rechtzeitig bezahlter Nutzungsentgelte nicht eingeräumt wurde, und/oder das Login-Center– sofern auf Servern der a.b.media – eine Verfügbarkeit von weniger als 95% im Jahresmittel erreicht hat, und dies nachweislich nicht an der eigenen Erreichbarkeit des Kunden per Mobilfunk oder Internet gelegen haben kann. Außer gemäß Nr. 8.10. kommen Schadenersatzansprüche nur nach den Ursachen gem. Nr. 8.11. letzter Satz in Betracht. Alle anderen etwaigen Anspruchsgrundlagen für Schadenersatz schließen die Parteien in gegenseitigem Einvernehmen aus. Dies wurde bei der Preisvereinbarung entsprechend berücksichtigt.Schließen die Parteien diese nicht aus, kommt kein Vertrag zustande.

8.11 Haftungsbegrenzung
Für alle etwaige, dem Kunden entstehenden Schäden, für die a.b.media tatsächlich und zweifelsfrei rechtswirksam schadensersatzpflichtig ist, und die auch bei Anwendung der höchsten, dem Kunden zumutbaren Sorgfalt (trotzdem) alleine aufgrund von Verschulden der a.b.media tatsächlich und nachweisbar dem Kunden entstanden sind, haftet a.b.media jedoch maximal bis zur Höhe des Gesamtbetrages, den der Kunde im Lauf der bisherigen Laufzeit dieses Vertrages (aus dem Ersatz begehrt wird) an a.b.media insgesamt in Euro entrichtet hat, ungeachtet dessen jedoch höchstens mit dem tatsächlich an a.b.media entrichteten Gesamtbetrag der zurückliegenden drei Vertragsjahre seit rechtskräftiger Feststellung der etwaigen Schadenersatzpflicht.

Darüber – aus welchem Grund auch immer – etwaig hinausgehende Schadenersatzansprüche schließen die Parteien in gegenseitigem Einvernehmen von Beginn an nach folgender Maßgabe aus:
a.b.media räumt dem Kunden das Recht auf Nutzung eines Dienstes ein, der für den Kunden eine erhebliche Arbeits-, Kosten- und Zeitersparnis etc. mit sich bringt, und nicht einmal annähernd die Kosten als Nutzungsentgelt dafür erhebt, sondern höchstens einen sehr kleinen Bruch- teil der Kosten, die mit dem Dienst vom Kunden eingespart werden können.
Des Weiteren können mit dem von a.b.media angebotenen Dienst bei richtigem Einsatz vom Kunden sogar erhebliche Mehreinnahmen und Effizienzsteigerungen erzielt werden, welche vom Kunden gegenüber a.b.media nicht entlohnt bzw. auch sonst in keiner Weise vergütet werden.

Im Gegenzug verzichtet der Kunde – um diesen Dienst nutzen zu dürfen und seine Effizienz damit zu seinem eigenen Vorteil steigern zu können – auf sämtliche etwaigen weitergehenden Rechte und auf weitergehende Pflichten seitens a.b.media, insbesondere auf sämtliche in Betracht kommenden – über o. g. Schadensersatzpflicht hinausgehende – weitergehende Schadenersatzpflichten oder ähnliche Ansprüche. Verzichtet der Kunde darauf nicht, kommt kein Vertrag zustande.

Vom Schadenersatz ausgeschlossen sind auch sämtliche Leistungsmängel, die nicht von a.b.media selbst zu vertreten sind.

Bei allen Produkten und Nutzungsvereinbarungen, in denen Rabatte auf die Listenpreise der a.b.media gewährt werden, oder in denen irgend- welche Rabatte zu Gunsten des Kunden ausgewiesen sind, verzichtet der Kunde im Gegenzug zur Gewährung des Rabattes vollständig und vollumfänglich auf jeden etwaigen tatsächlich in Betracht kommenden Schadenersatz, der in Ereignissen oder etwaigen Minderleistungen begründet ist, die über die reine Erbringung der sog. Kardinalspflicht (Einräumung des Recht auf Nutzung und ggf. Erreichbarkeit Login-Center) hinausgehen. Verzichtet er darauf nicht, kommt kein Vertrag zustande.
Der vorgenannte Ausschluss von Haftung und Schadenersatz gilt nicht im Falle der vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung oder Schädigung von Körper, Gesundheit und Leben.

9. Support
9.1. Technische Erläuterungen und Erklärungen
Zu allen von ihr angebotenen Diensten und Teildiensten, zu den Funktionen und zum effektiven Einsatz der von ihr angebotenen Software WorkinApp® hat a.b.media umfassende Erläuterungen und Erklärungen auf ihren Internetseiten veröffentlicht, und konnte damit nach bisheriger Erfahrung deutlich über 96 % der anfallenden Supportanfragen beantworten.

9.2. Mail-Support
Sollte dies aber trotz der sorgfältig und umfassend erstellten Support-Informationen in Ausnahmefällen nicht ausreichend sein oder einmal nicht weiterhelfen können, ist der Kunde berechtigt, bei Fragen, die trotz dieser Informationen nicht geklärt werden können, oder bei von den Standard- funktionen abweichenden Wünschen zum Produkt, oder etwaigen Upgrades etc., mit dem Support von WorkinApp® per E-Mail in Kontakt zu treten. Der Kunde hat – jedoch nur im Rahmen der personellen Verfügbarkeit und Machbarkeit – einen maximalen Anspruch auf einmalige Inanspruch- nahme des Support je Kalendermonat mit einer Bearbeitungsdauer von maximal je 30 Minuten.

9.3. Telefonischer Support
Ein telefonischer Support kann als Standardleistung bei den bisher gültigen Preisen nicht angeboten werden, da dieser aus den monatlichen Gebühren nicht finanziert werden könnte und die Kosten des Dienstes für den Kunden (für alle Kunden) erheblich verteuern würde.
Kann eine Supportanfrage jedoch im Einzelfall tatsächlich nicht per Mail geklärt werden, so steht es dem jeweiligen Support-Mitarbeiter im Rahmen der Beschränkungen nach Nr. 9.2. letzter Satz frei, die Beratung – für den Kunden kostenlos – telefonisch fortzusetzen.

Ein darüber hinausgehend (> max. 30 Minuten je Kalendermonat) vom Kunden gewünschter Support kann – muss aber nicht – von a.b.media kostenpflichtig angeboten bzw. ausgeführt werden.

10. Vertragslaufzeiten, Verlängerung und Kündigung
10.1. Vertragslaufzeiten
Sofern keine von den Standardtarifen abweichende Vereinbarung getroffen wurde, beträgt die Vertragslaufzeit in den Standard-Tarifen 2 Jahre, bei den Tarifen der Partnerprogramme und bei allen mit mindestens teilweise oder insgesamt zu 20 % oder mehr rabattierten Leistungspaketen 3 Jahre. Die jeweilige Verlängerung richtet sich nach den Bestimmungen der Nr. 10.2.

10.2. Vertragslaufzeit und automatische Verlängerung ohne Kündigung
Der Vertrag zwischen der a.b.media und dem Kunden läuft auf die bei Abschluss des Vertrages festgelegte Mindestlaufzeit und verlängert sich (soweit gesetzlich zulässig) jeweils automatisch
um jeweils eine weitere, gleiche Vertragsperiode

– rein hilfsweise bzw. ersatzweise jedoch in jedem Fall (falls die vorstehende Regelung im Einzelfall rechtlich nicht wirksam sein sollte) jeweils mindestens um ein Jahr –
wenn weder der Kunde, noch a.b.media den Vertrag mit einer Frist von mindestens
4 vollständigen Kalendermonaten zum jeweiligen Vertragsende schriftlich eingehend spätestens bis 16.00 Uhr des letzten Werktag
des entsprechenden zu Fristwahrung gehörenden Monates (in dem die Kündigung für die Fristwahrung eingehen muss) bei a.b.media vorliegend in rechtswirksamer Weise kündigt.

10.3. Vertragsverstoß des Kunden und seiner Nutzer/Mitarbeiter
Sollte der Kunde oder einer seiner Mitarbeiter oder sonstigen Berechtigen in Teilen oder insgesamt gegen die Bestimmungen dieser Allgem. Geschäfts- und Nutzungsbedingungen (AGB) oder gegen den Vertrag verstoßen, oder den Dienst missbräuchlich verwenden, oder etwaig nicht richtige oder nicht vollständig richtige Angaben zum Inhaber des Kunden oder zur Person des oder der Anwender oder anderen relevanten Angaben machen oder gemacht haben, behält sich a.b.media das Recht vor, das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung zu kündigen und die Nutzungsmöglichkeit – ggf. auch rein vorsorglich – unverzüglich zu deaktivieren.

In diesem Fall steht es der a.b.media frei, das Konto und sämtliche gespeicherten Daten umgehend zu löschen. Bereits bezahlte und nicht mehr genutzte Nutzungsentgelte werden bei sämtlichen Arten von Vertragsverstößen nicht erstattet, a.b.media ist darüber hinaus berechtigt, das restliche vom Kunden zu entrichtende Nutzungsentgelt bis zum vertraglich vereinbarten Vertragsende sofort und ungekürzt in einer Summe (ggf. zzgl. einer Vertragsstrafe) einzuziehen.

11. Haftungsbeschränkung

11.1. Haftungsumfang
a.b.media haftet ausschließlich für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, der Ersatz von Folge- bzw. Mangelschäden und Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Kunden sind ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer von a.b.media verschuldeten vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

11.2. Umfassender Haftungsausschluss
a.b.media haftet auch in keinem Fall für die vom Kunden mit der Nutzung der Software WorkinApp® gewünschten oder verfolgten finanziellen, wirtschaft- lichen und/oder sonstigen Ziele oder Geschäftszwecke. Dem Kunden wurde von a.b.media diesbezüglich keine Zusicherungen gemacht. Für etwaig mit der Nutzung verbundene Vorteile und Zwecke, und für dem Kunden etwaig aus der Nutzung entstehende Nachteile oder Änderungen der Betriebsabläufe etc. wird von a.b.media keine Verantwortung und auch keinerlei Haftung übernommen. Der Einsatz der Software WorkinApp® und die damit vom Kunden verfolgten Zwecke, Ziele und Ergebnisse, und auch das Risiko eines etwaigen Systemausfall oder Datenverlust, hat der Kunde in ausreichendem Maß selbst in seinem Betrieb zu berücksichtigen und ggf. auf seine Kosten und eigenes Risiko abzusichern.

Der Einsatz und jede Nutzung der Software WorkinApp® erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko des Kunden, der a.b.media von jeder Inanspruch- nahme über die von a.b.media gem. Nr. 8.8. bis Nr. 8.10. etwaig eingeräumte Gewährleistung und Schadenersatzansprüche hinaus freistellt. Stellt der Kunde a.b.media davon nicht frei, und ist dieser nicht bereit dieses bei ihm alleine liegende Risiko zu tragen, kommt ein Vertrag zwischen a.b.media und dem Kunden nicht zustande, wodurch auch jeglicher vertraglicher Rechtsanspruch auf Leistungen durch die a.b.media (ggf. auch rückwirkend) entfällt.

11.3. Haftung für Informationen Dritter
a.b.media haftet nur für eigene Inhalte auf deren eigener Website. Soweit mit Links der Zugang zu anderen Websites ermöglicht oder vereinfacht wird, kann von a.b.media für die dort enthaltenen Inhalte keinerlei Verantwortung übernommen werden.

12. News
Zu Beginn und während der Laufzeit des Vertrages erhält der Kunde ggf. wiederkehrend kostenlos per E-Mail eine (oder mehrere) umfassende Erläuterung(en), technische Hinweise, Informationen über etwaig sinnvolle Erweiterungsmöglichkeiten, Erweiterungen des Angebotes, sowie ggf. auch sonstige für die Nutzung von WorkinApp® und deren Einsatz interessante und ggf. wichtige neue Informationen.
Der Kunde kann dem Erhalt solcher E-Mails jederzeit mit Wirkung für die Zukunft per E-Mail widersprechen, verzichtet damit dann aber auch auf die regelmäßige Information über Systemanpassungen und/oder nützliche Neuerungen.

13. Schlussbestimmungen

13.1. Salvatorische KlauselSollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen unwirksam sein oder unwirksam werden, wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz- oder teilweise unwirksame Regelung ist durch eine Regelung zu ersetzen, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmungen in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt.

13.2. Der Vertrag zwischen a.b.media und dem Kunden unterliegt dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Auf das Vertragsverhältnis findet ausschließlich Deutsches Recht Anwendung unter vollumfänglichen Ausschluss ausländischer Rechtsgrundlagen oder des UN-Kaufrechtes (soweit gesetzl. zulässig).

13.3. Schriftformerfordernis
Es wird Schriftlichkeit für das gesamte gegenständliche Vertragsverhältnis vereinbart. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen zur ihrer Wirksamkeit in jedem Fall der Schriftform und Genehmigung durch die Geschäftsführung von a.b.media. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht und haben keine Gültigkeit. Für den etwaigen Verzicht auf Schriftformerfordernis wird ebenfalls Schriftform vereinbart.

13.4. Gerichtsstand Hameln
Als Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten wird das für den Sitz der a.b.media örtlich und sachlich zuständige Gericht in Hameln bzw. ggf. wegen übergeordneter Zuständigkeit das dann für Hameln zuständige Landgericht in Niedersachsen ver- einbart. Diese Gerichtsstandvereinbarung trägt im Einvernehmen zwischen Kunde und der a.b.media dem Umstand Rechnung, dass aufgrund der relativ geringen monatlichen Nutzungsentgelte ein vom Sitz des Unternehmens a.b.media abweichender Gerichtsstand aus Kostengründen für den Anbieter der Software nicht zumutbar ist, oder anderenfalls eine andere (teurere) Preisvereinbarung bezüglich der Nutzungsentgelte zwischen Kunde und a.b.media getroffen werde müsste. Dies (höhere Entgelte) ist vom Kunden ausdrücklich nicht gewünscht, oder aber er hat dies a.b.media vor Vertragsabschluss schriftlich mitzuteilen und entsprechend auch erhöhte Nutzungsentgelte zu entrichten. Sofern dies jedoch nicht gesondert schriftlich vereinbart ist, halten sich die Parteien an den einvernehmlich vereinbarten Gerichtsstand in Hameln.

Bei allen Leistungspaketen mit einem Preisnachlass von in Teilleistungen oder insgesamt wenigstens 20 % (oder mehr), erklärt der Kunde unabhängig von vorstehender Regelung, zusätzlich zu den Regelungen der Nr. 13.4. Abs. 1, im Gegenzug zur Gewährung von solchen Rabatt(en) immer und abschließend den Verzicht auf jede Geltendmachung eines vom Sitz der a.b.media abweichenden Gerichtsstand. Dieser ist dann immer Hameln bzw. am Ort des für Hameln zuständigen Landgericht.

13.5 Gültigkeit der letzten Adresse
Alle Erklärung der a.b.media gegenüber dem Kunden sind wirksam wenn diese an die zuletzt vom Kunden im System hinterlegte Mailadresse versendet worden sind. Erklärungen für die postalischer Versand oder ggf. Einschreiben erforderlich sein sollte, gelten einen Werktag nach Versand an die zuletzt vom Kunden im System angegebene Adresse als zugestellt.
13.6 Personenmehrheit
Personenmehrheiten oder Ehegatten haften für alle Verpflichtungen aus dem jeweiligen Vertrag als Gesamtschuldner. Die Personenmehrheit (auch Ehegatten) bevollmächtigt sich unter dem Vorbehalt schriftlichen Widerrufs gegenseitig zur Entgegennahme von sämtlichen Erklärungen der a.b.media. Eine nur einer einzigen Person der Personenmehrheit zugegangene Erklärung gilt gegenüber der gesamten Personenmehrheit als rechtswirksam zugestellt. Ein etwaiger Widerruf der Vollmacht wird erst für Erklärungen wirksam, die nach dem Zugang des Widerrufs bei a.b.media abgegeben werden und nur dann, wenn im Widerruf alle Mitglieder der Personenmehrheit mit aktueller Anschrift und vollständig und korrekt benannt worden sind.
Falls ein Teil der Personenmehrheit aus dieser ausscheidet, wird hierdurch dessen Haftung für die Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht berührt. Eine etwaige Entlassung aus der Haftung bedarf der schriftlichen Zustimmung durch a.b.media.

Hameln, den 02.05.2017
a.b.media Gmbh
Brückenkopf 131787 Hameln
fon 05151 606244
fax 05151 606246
ww.abmedia-online.de
Geschäftsführung: Lenard von Stockhausen
Handelsregister Amtsgericht Hannover
HRB 101896

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